Kinderärztliche Bereitschaftsdienstzentrale für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus
Die Bereitschaftsdienstzentrale an der HSK ist mit niedergelassenen als auch an der HSK tätigen Kinderärzte besetzt:
| Niedergelassenen Kinderärzte: | Mittwochs 16.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
| Kinderärzte der Klinik für Kinder und Jugendliche: |
Montags bis freitags von 20.00 Uhr bis 8.00 Uhr |
Tagsüber bleibt die Versorgung wie bisher Aufgabe der Kinderärzte in den Praxen. Eltern wenden sich also montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr sowie mittwochs von 8.00 bis 16.00 Uhr an ihren behandelnden Kinderarzt.
Der Kinderärztliche Bereitschaftsdienst stellt eine erhebliche Verbesserung der Versorgung von Notfällen bei Kindern und Jugendlichen dar.
Es gibt nun eine gemeinsame Anlaufstelle für Notfälle außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Kinderärzte. Im Unterschied zum allgemeinen Ärztlichen Bereitschaftsdienst, in dem unterschiedliche ärztliche Fachrichtungen arbeiten, werden nun Notfälle bei Kindern und Jugendlichen ausschließlich von den entsprechenden Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin behandelt.
Das Projekt eines gemeinsamen Kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes geht auf die Initiative der niedergelassenen Kinderärzte in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis zurück. Mit Unterstützung des Standorts Wiesbaden der KV Hessen kam nach einigen Monaten der intensiven Vorbereitung der Kooperationsvertrag mit den Kinderärzten der Klinik für Kinder und Jugendliche der HSK zustande.
Aus organisatorischer Sicht bedeutet diese Kooperation einen wichtigen Schritt zur Vernetzung von Praxis und Klinik auf einem Gebiet, das in besonderer Weise herausfordert und für sinnvoll erachtet wird. In der Notfallversorgung der Erwachsenen wurde dies bereits mit Erfolg erprobt. Besonders vorteilhaft ist, dass durch die lückenlose Verzahnung im EDV-Bereich eine zeitraubende oder auch unzureichende Informationsübergabe per Telefon oder per Einweisungsschein entfällt. Außerdem wird erstmals eine persönliche Zusammenarbeit aller Kinderärzte in Praxis und Klinik unter einem Dach möglich.














